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Wenn nicht jetzt, wann dann?

Der Frühling hat uns endlich erreicht, die Natur erblüht und die Sonne gibt ihr Bestes, um uns aus den dicken Pullis zu pellen. Im Prinzip ist das eine super Sache, aber jetzt kommen wieder Körperstellen zu Tage, die wir doch so erfolgreich unter der Winterkleidung verstecken konnten. Es ist also höchste Zeit für eine Bestandsaufnahme und eine sehr gute Gelegenheit uns zu optimieren.

Als Mama weiß ich, dass sich ein sportliches Leben nur schwer in den arbeitsreichen turbulenten Alltag einbinden lässt.  Aber – 20 Minuten dreimal in der Woche reichen aus.

Sport, den man daheim oder von daheim aus betreiben kann, spart Zeit, weil Umkleide- und Fahrtzeiten wegfallen und wir zeitlich ungebunden sind. Ich weiß, dass sich gerade hier der innere Schweinehund genüsslich die Hände reibt und schon zum Protest ansetzt, wenn man nur das Wort „Bewegung“ denkt. Und dennoch sind Fitness im heimischen Wohnzimmer oder angrenzenden Wald meine allererste Wahl.

Meinen eigenen Schweinehund bringe ich mit ein zwei Fotos meines alten Ichs zum Schweigen und dem eisernen Willen, meine Kleidergröße und Sportlichkeit halten zu wollen. Wer das Buch „Schatz, meine Hose rutscht“ gelesen hat, der weiß von dem Vorschlag, seiner inneren Stimme einen Namen zu geben. Ich habe es gemacht und jetzt heißt dieser Querulant „Bob“. Warum Bob? Keine Ahnung! Ich finde mit diesem Namen kann ich am besten streiten. Außerdem heißt keiner meiner Freunde und Bekannten so, also besteht auch keinerlei Verwechslungsgefahr. Wenn sich also Bob der dreisten Annahme hingibt besser zu wissen, was gut für mich ist, brülle ich ihm ein stummes „Ach halt doch Deine Klappe!“ entgegen und rolle selenruhig die Yogamatte für das anstehende Workout aus.

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Wärmstens empfehlen kann ich die Programme der Zeitschrift „Brigitte“, die Ihr meist günstig als DVD zu kaufen bekommt. Ich habe vor drei Jahren mit „Brigitte – die neue Gymnastik“ (die war da allerdings schon zehn Jahre alt) angefangen und bin über „Brigitte – Body Power“ bei „Brigitte – Intensiv-Workout“ gelandet. Alle Programme haben eines gemeinsam: Sie sprechen den ganzen Körper an und sie sind in einer Zeit von 20 – 80 Minuten zu bewältigen. Mein Favorit ist das Intensiv Workout, weil es ein High Intensity Training ist und somit innerhalb kürzester Zeit den Grundtonus der Muskeln erhöht. Das führt zu einer besseren Fettverbrennung und erzielt schnell sichtbare Ergebnisse. Darüber hinaus habe ich hier drei verschiedene Einheiten á 20 Minuten, die ich individuell kombinieren kann. Wenn ich also nur wenig Zeit habe, mache ich nur einen Workout. Wenn mir nach mehr ist, mache ich zwei oder sogar alle drei. Ich passe das Training meinem Zeitfenster an und diese Flexibilität, gepaart mit einer sehr sympathischen und motivierenden Trainerin, hält mich jetzt seit 2012 fleißig bei der Stange.

Mein Körper hat sich seit dem positiv verändert: Die Arme sind straffer, der Rücken gerade und aufrecht, die Schultern gestrafft und mein Bauch fester. Meine Beine können sich alleine schon durch das Joggen wieder sehen lassen, aber durch die zusätzliche Fitness sind sie wohlgeformter.

Aber so ein Sportprogramm ist nicht nur für die nahende Minimalbekleidungs-Saison gut, sondern auch für die eigene Gesundheit und vor allem für den Rücken. Aus leidlicher Eigenerfahrung heraus kann ich nur davor warnen, der Wirbelsäule und ihren stützenden Muskeln zu wenig Beachtung zu schenken. Und wer wie ich gerne auf hohen Schuhen durch das Leben geht, der sollte nochmal so gut im Rücken gestärkt sein.

Natürlich erfordert Sport in den eigenen vier Wänden viel Disziplin, aber wer etwas erreichen will, egal was, wird ohne selbige nie zum Ziel gelangen. Wer etwas an sich und seinem Körper verändern möchte, der muss sich und seinem inneren Bob täglich in den Hintern treten und das ist nicht immer so leicht. Das ist aber auch etwas, was kein anderer für uns übernehmen kann. Gott sei Dank macht Sport ganz schnell süchtig und irgendwann wollt Ihr gar nicht mehr auf die regelmäßige Bewegung verzichten. Klingt komisch, ist aber so – versprochen.

Sport in der Gemeinschaft ist auch eine gute Motivations-Alternative, denn da sind noch andere, die anrufen und sagen „Hey, lass uns heute trainieren!“. Ich gehe neben der Wohnzimmer Fitness mit meiner liebsten Freundin joggen, so oft es uns die Zeit ermöglicht. Aber auch walken, radfahren, inlinen usw. sind gute Möglichkeiten sich auszupowern und dem Körper etwas Gutes zu tun. Freiluftsport hat darüber hinaus auch den Effekt, dass er das Immunsystem stärkt. Wer sich unter freiem Himmel bewegt, der tankt Licht und somit jede Menge Vitamin D, das entscheidend ist für die eigenen Abwehrkräfte. Sonne und frische Luft machen gute Laune und dabei an seine körperlichen Grenzen zu gehen baut Stresshormone ab und führt zu einer Ausschüttung von Endorphinen.

Es gibt also viele gute Gründe ein aktives Leben zu führen und Bob den Mund zu verbieten. Der eigene eiserne Wille ist der Schlüssel zum Erfolg.

Rein in die Sportklamotten und los geht’s!

Vergesst nicht:

20 Minuten Sport am Tag, dreimal pro Wochen reichen aus um Körper und Gesundheit zu verbessern. Diese Zeit hat eigentlich jeder von uns im Alltag übrig.

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Über den Autor

Wiebke

Wiebke

Geboren 1977 und beschenkt mit 150cm quirliger Lebensgröße.
Lebensumarmerin, Pferdestehlerin, Situationskomikerin, Genießerin und Grüblerin.
Irgendwas zwischen modebegeistert und modekritisch, Schuhrudelführerin und Stilsammlerin.
Mama und Hundefrauchen.
Klein aber fein und trotzdem KEIN PÜPPCHEN!

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