Meine Liebe

Ich liebe Mode! Ich glaube, ich habe sie schon immer geliebt, nur lange Zeit einfach keine Möglichkeiten gehabt, dieser Liebe auch gerecht zu werden.

Seit einer Weile nutze ich die Plattform „Pinterest“  für mich als Sammelstelle für alles mögliche, unter anderem auch für Styles, die mir gefallen, die ich vielleicht gerne mal nachmachen möchte bzw für diese kleinen aber so unglaublich schönen Kostbarkeiten, die uns namhafte Designer erschaffen haben. Vieles davon werde ich wohl, aus Mangel an einem heiratswilligen Millionär in meinem Umfeld, nie besitzen können, manches auch nicht wollen, weil es nicht zu mir und meinem Körper passt. Aber träumen ist ja erlaubt! Und so tummeln sich da Schuhe von dem einzigartigen Jimmy Shoo, natürlich Taschen von Prada, Kleider von der wunderbaren Diane von Fürstenberg, Schmuck von Cartier und und und. Ich liebe es diese Kleinode zu sammeln und zu einem für mich geschmackvollen Ganzen zusammenzustellen, sie immer wieder anzuschauen und sehnsuchtsvoll zu seufzen. Und vielleicht gibt es sie ja doch, die gute Fee, die mir irgendwann, einfach so, weil ich so nett bin, eine 2jour von Fendi herbeizaubert (Liebe Fee, bitte in Grau oder Ombé – danke) …

Immer wieder finden sich darunter aber auch Teile, für die es sich in meinen Augen lohnt zu sparen, lange zu sparen, weil sie zwar erschwinglicher sind, als die High Class Marken, aber auch nicht in den Alltagsgeldbeutel passen. Eine Uhr oder Schmuck von Michael Kors z.B., oder ein Ring von Pandora, eine Tasche von Liebeskind oder ein Teil von Guido Maria Kretschmer, den ich seit Shopping Queen einfach nur toll finde. Nein –  ich liebe Guido Maria Kretschmer und seine Mode!!!

Mal ehrlich, es macht doch einfach Freude, wenn man sich vielleicht nur einmal im Jahr – aber immerhin – ein ganz  besonderes Teil für den eigenen Look gönnt, dass man voller Begeisterung und Stolz nach Hause trägt, immer wieder liebevoll streichelt, ständig hervor holt und betrachtet und sich einfach nur ein Loch in den Bauch darüber freut. Diese Freude hält lange an, vielleicht sogar ewig und wir werden nur selten vergessen, wo und unter welchen Umständen wir es uns geleistet haben, wie die Verkäuferin hieß und was wir an diesem Tag getragen haben. Und dieses eine Teil kann und wird uns und unser Outfit unglaublich toll machen, uns den ganzen Tag ein Leuchten und ein Lächeln schenken und das alleine ist es doch mehr als wert.

Mode ist eben mehr als nur ein Stück von einem Material, dass uns vor Kälte und Nässe schützen soll. Mode ist Ausdruck, ist Liebe, ja sogar Ersatzbefriedigung, Trostpflaster, treuer Begleiter und Kunst. Mit Mode kann ich zeigen, wer ich bin oder gerne sein möchte, denn Kleider machen Leute und warum soll man sich das nicht zu Nutzen machen. Ich kann mich mit meinem Style von der Masse abheben oder in selbiger untertauchen. Mode ist vielseitig und jederzeit veränderbar, manchmal reicht ein kleines Accessoire und schon wird aus einem schlichten schwarzen Wollpulli ein elegantes Oberteil oder mit einem lässigen Hemd aus dem selben Pulli in weiß ein lässiger Look. So kann ich mich auch mit nur wenigen, aber wohl überlegten Teilen, ständig neu erfinden und mich gut kleiden.

Und gerade deswegen liebe ich es durch die Geschäfte zu flanieren, die verschiedensten Materialien zu befühlen, ihre Texturen zu erfassen und die Schnitte und Muster zu bewundern. Es gibt Menschen, die gehen in ein Museum um Kunst zu betrachten, ich gehe in eine Boutique dafür oder klicke mich durch Beiträge zu meinen Lieblingsdesignern und deren neue Kollektion. Dabei geht es mir gar nicht darum modisch up to date zu sein, denn „modisch“ ist für mich, was mir selbst gefällt und nicht, was mir andere vorgeben. Mir geht es vielmehr darum mein Auge zu erfreuen. Ich betrachte die neuste Kollektion von Oscar de la Renta wie andere einen Degas oder Picasso. Wenn ich ein Kleidungsstück in den Händen halte, dann ist das für mich sinnliches (nicht im erotischen Sinne) erleben. Ich kann gar nicht anders, ich muss mich mit meinen Händen umsehen, denn egal wie hübsch ein Kleid aussehen mag, wenn es sich nicht genauso gut anfühlt, dann ist es nur noch die halbe Freude wert.

Ich will Mode beim Shoppen mit allen Sinnen erleben!

About the author

Wiebke

Wiebke

Geboren 1977 und beschenkt mit 150cm quirliger Lebensgröße.
Lebensumarmerin, Pferdestehlerin, Situationskomikerin, Genießerin und Grüblerin.
Irgendwas zwischen modebegeistert und modekritisch, Schuhrudelführerin und Stilsammlerin.
Mama und Hundefrauchen.
Klein aber fein und trotzdem KEIN PÜPPCHEN!

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